Hotelübernachtungen in Deutschland: Die fünf teuersten Städte 2016

Düsseldorf, München oder Frankfurt am Main: wo kostet die Übernachtung am meisten?

Oktoberfest München 2016

Das Manager-Magazin hat die teuersten Hotelübernachtungen im vergangenen Jahr vorgestellt. Dabei ergaben sich überraschende Ergebnisse: So wurde die Übernachtung in London im Schnitt um 9 Euro günstiger, während Gäste in der Schweiz mehr fürs Zimmer zahlen müssen. In Deutschland gibt es Unterschiede.

In Norwegen, genauer gesagt in Oslo, ist eine Übernachtung im Hotelzimmer schon fast als Luxus zu bezeichnen. Gegenüber 2015 stiegen die Übernachtungskosten im vergangenen Jahr um ganze 44,1 Prozent. Dementsprechend tief muss in die Tasche gegriffen werden: 170 Euro kostet im Durchschnitt das Zimmer pro Tag. In Zürich, das laut dem Magazin den Rang der teuersten Stadt belegt, sind immerhin 174 Euro fällig. Außerhalb Europas bleibt New York das teuerste Pflaster weltweit. 241 Euro mussten die Gäste in 2016 durchschnittlich pro Nacht im Hotel zahlen.

Oktoberfest München 2016: Teuerste Hotelzimmer in Deutschland

Deutsche Großstädte bei etwa 90-95 Euro pro Hotelübernachtung

Mit Blick auf Deutschland lassen sich auch hier Preissteigerungen erkennen. Wer in Nürnberg (+4,5%) oder Berlin (+1,1%) ein Zimmer bucht, muss im Schnitt jeweils 92 Euro pro Nacht zahlen. In Hannover sind es mit 95 Euro pro Nacht im Schnitt 3 Euro mehr, im vergangenen Jahr lag der Durchschnittspreis bei 92 Euro. Ein Hotelzimmer in Stuttgart liegt preislich bei etwa 98,- Euro (+3,3%) je Nacht.

Die fünf teuersten deutschen Städte in der Übersicht:

  1. München ist die teuerste Hotelstadt Deutschlands: 110,- Euro/Nacht
  2. Nicht gerade günstig ist es auch in Hamburg: 104,- Euro/Nacht
  3. Wenig überraschend gehört auch Köln zu den Top 3: 104,- Euro/Nacht
  4. Auch Frankfurt am Main gehört zu den Spitzenreitern: 102,- Euro/Nacht
  5. Düsseldorf hat die Preise innerhalb eines Jahres im Schnitt um 6,3% erhöht: 101,- Euro/Nacht

Der Trend zum Urlaub in Deutschland geht weiter

Zu den Preissteigerungen beigetragen hat wohl auch die Tatsache, dass die Deutschen mehr und mehr im eigenen Land Urlaub machen. Darüber hinaus profitieren von dieser Entwicklung auch unsere deutschsprachigen Nachbarländer Österreich und die Schweiz, die zu immer beliebteren Urlaubszielen werden. Auch in diesem Jahr dürfte sich dieser Trend fortsetzen: war die Türkei bis Mitte des Jahres 2016 noch ein beliebtes Reiseziel, kehrte sich dies aufgrund der politischen Probleme im Land im weiteren Verlauf um.

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